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Solarenergie

Solarthermie: kostenlose Energie von der Sonne

Die Sonne scheint kostenlos - wir müssen sie nur nutzen !

 

SONNE

 

ENERGIEKOSTEN SPAREN MIT SOLARENERGIE

 

Immobilienbesitzer reagieren zu recht besonders sensibel auf Energiekosten. Dabei stecken Deutschlands Dächer voller kostenloser Energie – Sonnenenergie. Solaranlagen zur Warmwasserbereitung sparen bis zu 70 Prozent der bisher benötigten Energie, das energieautarke Haus rückt immer näher. Heute arbeiten Sonnenkollektoren so effektiv, dass sie selbst bei bedecktem Himmel eine attraktive und besonders umweltfreundliche Energieausbeute erzielen.

 

Zur Installation einer Solaranlage eignet sich fast jedes Gebäude. Wichtig ist eine möglichst südliche Ausrichtung. Je nach Gegebenheit und Statik der verschiedenen Dächer kommen spezielle Montage- und Befestigungsgestelle auch für die nachträgliche Montage zum Einsatz. Möglich ist es auch, Solarmodule direkt an der Fassade anzubringen oder in das Dach zu integrieren.

 

Foto: Viessmann

Das Prinzip von Solarzellen ist sonnenklar: die direkte Umwandlung von Licht in elektrische Energie oder Wärme. Man unterscheidet Photovoltaik und Solarthermie. Bei der Photovoltaik werden Halbleitermaterialien wie Silizium eingesetzt, die sich aus zwei unterschiedlich dotierten Schichten zusammensetzen. Fällt Licht auf die Solarzelle, werden die Ladungen aus dem Material freigesetzt und bilden positiv und negativ geladene Zonen – eine Spannung entsteht, und Strom fließt. Dafür genügt schon indirektes Sonnenlicht, um die Strahlungsenergie in elektrische Energie umzuwandeln.

 

Foto: Vaillant

 

Solarthermische Anlagen benötigen dagegen direkte Sonneneinstrahlung. Sie erhitzt in den Kollektoren eine Trägerflüssigkeit, die über eine Leitung und einen Wärmetauscher für die Erhitzung des Brauchwassers im Speicher im Keller sorgt. Mit dem können Sie dann Duschen oder Abwaschen.

 

Solarzellen- und Kollektoren arbeiten ohne Verbrennung eines Energieträgers und sind im Betrieb emissionsfrei. Noch ein Vorteil: Das Material nutzt sich nicht ab. Neben der Warmwasserbereitung werden Solaranlagen auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt. Sie möchten mehr erfahren? Wir sind auf Wärme und Wasser spezialisiert und wissen, welche Solaranlage sich für Ihr Haus eignet. Sprechen Sie uns an, wir sind für Sie da!

 

 

WARMWASSERBEREITUNG

 

DIE SONNE HILFT MIT

 

Wer hohe Energiekosten künftig wirkungsvoll vermeiden möchte, sollte diese ausgezeichnete Chance auf keinen Fall verstreichen lassen: die Integration von Solarthermie zur Warmwasserbereitung. Dafür werden pro Person im Haushalt Solarkollektoren von etwa anderthalb Quadratmeter Fläche auf der Südseite des Daches montiert. Das Herz dieser Kollektoren ist der Absorber. Dieser wird von einer Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt, die von der Sonne erhitzt und zum Solarspeicher gepumpt wird. Ein Wärmetauscher gibt die Energie an das kalte Brauchwasser ab – und das Wasser erwärmt sich.

 

Grafik: Brötje

 

 

Wie bisher steht auf diese Weise wohlig warmes Wasser zum Duschen, Baden oder in der Küche zur Verfügung – genau so, wie Sie es immer gewohnt waren. Allein der Prozess ist neu: Anstatt wie bisher vor allem Öl oder Gas für die Erwärmung des Wassers zu verfeuern oder Strom zu verbrauchen, übernehmen bei der Solarwärme die Kollektoren diese Aufgabe. Weil kein Brennstoff lodert, entstehen auch keine schädlichen Abgase. Besonders beliebt, schnell montiert und kostengünstig sind Solaranlagen zur Unterstützung des konventionellen Heizkessels, sodass nicht gleich das gesamte Energiekonzept Ihres Hauses umgekrempelt werden muss. Wird mehr warmes Wasser benötigt, als die Kollektoren erhitzen können, wärmt der konventionelle Heizkessel den Rest des Brauchwassers auf.

 

Foto: Viessmann

 

Im Jahresdurchschnitt kann eine präzise ausgelegte Solarkollektoranlage bis zu 70 Prozent des Brauchwassers erwärmen. Sie eignet sich gut zur Nachrüstung einer konventionellen Heizungsanlage, da bei modernen Brauchwasserspeichern häufig schon Anschlüsse vorhanden sind. Die Kosten liegen für einen Vier-Personen-Haushalt bei ca. 8000 Euro inklusive Installation. Das rechnet sich, auch dank staatlicher Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden, in kurzer Zeit.

 

Foto: Vaillant

 

Allemal im Sommer reicht eine gut dimensionierte Solaranlage für die Warmwasserbereitung in der Regel aus. Falls nicht, können wir meist mit einem gezielten Handgriff für schnelle Abhilfe sorgen. So ist es bei hohem Wasserbedarf günstig, die Aufheizphase für den Speicher auf die Zeit nach Sonnenuntergang zu verlegen, um die Kraft der Sonne optimal zu nutzen. Im Winter reicht die Leistung der Anlage immerhin zum Vorwärmen des Wassers, sodass das Heizsystem die fehlende Wärmemenge lediglich zu ergänzen braucht. Sie möchten auch erfahren, wie Sie mit Kraft der Sonne Ihre Heizkostenabrechnung reduzieren können? Sprechen Sie uns an!



HEIZUNGSUNTERSTÜTZUNG

 

WÄRMELIEFERANT SONNE

 

Neben der Warmwasserbereitung kann mit der Kraft der Sonne auch die Heizung deutlich entlastet werden, denn solarthermische Anlagen eignen sich selbst in unseren Breiten sehr gut zur Heizungsunterstützung. Weil kein Brennstoff lodert, entstehen auch keine Abgase. Das trägt zum Klimaschutz bei und hilft ganz nebenbei, die Energiekosten zu senken.

 

Foto: Brötje

 

Für eine effektive Wärmeausbeute sind Röhrenkollektoren nötig, die einen bis zu 20 Prozent höheren Wirkungsgrad haben – allerdings auch etwas teurer sind. Grob geschätzt lassen sich damit etwa 30 Prozent der bisher benötigten Heizenergie sparen. Anders als Systeme zur Warmwasserbereitung empfiehlt sich die Installation einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung nur bei einer kompletten Heizungssanierung. Andererseits lohnt der Blick auf die Förderfähigkeit für die Errichtung von Anlagen, die auf regenerativen Energien basieren. Bei diesen Maßnahmen gibt es kräftige Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen.

 

Foto: Vaillant

 

Thermische Solaranlagen unterstützen das Heizsystem am besten im Frühjahr und Herbst. Herzstück der Anlage sind die Kollektoren, die in mehreren Röhren zusammengeschlossen und von einem Vakuum umgeben sind. Da sich Luftströmungen so nicht mehr bilden können, fallen Wärmeverluste deutlich geringer aus. Ähnlich wie für die Brauchwarmwasserbereitung übergibt die enthaltene Trägerflüssigkeit die Wärme an einen Speicher. Angeboten werden Lösungen mit zwei Speichern für Brauch- und Heizwasser oder kombinierte Pufferspeicher.

 

Foto: Vaillant

 

Eine gute thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung kann den jährlichen Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken. Die Solaranlage sollte das europäische Prüfzeichen Solar Keymark tragen oder die Anforderungen des Umweltzeichens RAL-UZ 73 erfüllen. Sie möchten mehr erfahren? Wir beraten Sie und achten selbstverständlich darauf, dass die Erstbefüllung einer Solaranlage – wie für jede neue Heizung wichtig – mit konditioniertem Wasser erfolgt, um Schäden durch Kalkbildung vorzubeugen.



 


Solarthermie - eine gute Investition !

 

Thermische Solaranlagen machen sich schnell bezahlt, wenn sie richtig dimensioniert und optimal mit der Heizung abgestimmt sind. Sie sind eine gute Investition in kostengünstige und umweltfreundliche Warmwasser-erzeugung und Heizung und lassen sich auch gut nachträglich einbauen, wenn Sie schon eine geeignete Heizung haben.


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Solarthermieanlagen für verschiedene Nutzungsarten:

• zur Raumheizung

• zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung

• zur Warmwasserbereitung (nur bei Innovationsförderung)

• zur Bereitstellung von Prozesswärme

• zur solaren Kälteerzeugung

• Solarthermieanlagen, die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen

 

Gerne beraten wir Sie und rechnen wir gemeinsam mit Ihnen aus, wie viel Energiekosten Sie mit einer modernen Solaranlage sparen können !