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AK 100 Sanitär und Heizungstechnik GmbH
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Räume gleichmäßig heizen

 

Der hydraulische Abgleich von Wärmeverteilungsleitungen in Gebäuden ist eine ökonomische und ökologische Notwendigkeit.

 

Unter der hydraulischen Einregulierung versteht man die Begrenzung der Wasservolumen- ströme auf die Werte, welche dem Wärmebedarf der Anlage entsprechen. Dieses Verfahren benötigt innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperaturen zu erreichen.

 

Fehlt der hydraulische Abgleich...

... so werden Heizkörper, die nahe zur Wärmequelle (Heizung) stehen, besser versorgt, weiter entfernte Heizkörper z.B. in oberen Stockwerken werden nicht warm, erst das Schließen eines Thermostatventils an einem nahen Heizkörper führt dazu, dass weiter entfernte Heizkörper warm werden. Das Ergebnis ist ein erhöhter Energieverbrauch!

 

Ein hydraulischer Abgleich wird durch genaue Planung, Überprüfung und Einstellung bei der Inbetriebnahme der Anlage erreicht.

 

Nachträglicher hydraulische Abgleich...

... auch ein nachträglicher hydraulischer Abgleich ist möglich, wenn die dafür erforderlichen Armaturen zur Durchflußminderung bei einzelnen Heizkörpern, Stränge vorhanden sind ( etwa voreinstellbare Thermostatventile oder Strangdifferenzdruckregler).

 

Der hydraulische Abgleich ist auf jeden Fall eine Aufgabe für Heizungsfachbetriebe.

Opti­mierung der Heizung­se­in­stel­lung durch Berech­nung


Viele Haus­be­sitzer und Mieter ken­nen das: Vom Heizkessel ent­fer­nte Räume, zum Beispiel im Dachgeschoss, wer­den nicht aus­re­ichend mit Wärme ver­sorgt. Hinge­gen wer­den Zim­mer, die nah am Heizkessel liegen, zu heiß. Schuld ist die Tat­sache, dass sich das Wasser in Ihrer Heizung stets den Weg des ger­ing­sten Wider­standes sucht. Deshalb fließt durch lange, dünne Rohre weniger Wasser als durch kurze, dicke. Überdi­men­sion­ierte Pumpen und höhere Vor­lauftem­per­a­turen kön­nen diese Symp­tome lin­dern – allerd­ings auf Kosten eines erhöhten Energie­ver­brauchs und lästiger Fließgeräusche.

 

Die richtige Ein­stel­lung des Heizsys­tems durch einen hydraulis­chen Abgle­ich löst das Prob­lem der ungle­ich­mäßi­gen Wärmev­erteilung. Dazu wird zunächst eine Hei­zlast­berech­nung für jeden Raum durchge­führt. Dabei spie­len zum Beispiel die Däm­mung der Außen­wände und des Daches sowie die Heizkör­per­größe eine wichtige Rolle. Danach wird die passende Heizwasser­menge für jeden Raum und der opti­male Druck der Heizungspumpe bes­timmt. Das Ergeb­nis dieser Berech­nung sind Werte, die an den Ther­mostatven­tilen jedes Heizkör­pers vor­eingestellt werden.

 

So wird sichergestellt, dass in der Heizungsan­lage stets die richtige Wasser­menge mit der richti­gen Tem­per­atur zur richti­gen Zeit am richti­gen Ort ist – und sich die Wärme gle­ich­mäßig im Haus verteilt. Zusät­zlich kön­nen der Pumpen­druck und die Heizkurve des Kessels angepasst werden.

 

Kosten und Kosteneinsparung


In einem durch­schnit­tlichen Ein­fam­i­lien­haus kostet der hydraulis­che Abgle­ich zwis­chen 650 und 1.250 Euro – je nach­dem, wie viele Ther­mostatven­tile ersetzt wer­den müssen und ob die Heizungspumpe getauscht wird. Dafür kön­nen die Heizkosten um durch­schnit­tlich etwa 110 Euro pro Jahr sinken. Wird im Zuge des hydraulis­chen Abgle­ichs zusät­zlich eine Hochef­fizien­zpumpe einge­baut, erhöhen sich die Einsparun­gen. So kön­nen zusät­zlich 100 Euro Stromkosten einges­part werden.

 

Ob und wann sich ein hydraulis­cher Abgle­ich für Ihr Haus lohnt, ver­rät Ihnen der WärmeCheck. Er berech­net Ihre indi­vidu­ellen Kosten sowie mögliche Einsparungen.

 

Wir führen die Berech­nung zum hydraulis­chen Abgle­ich durch auf deren Basis die Heizkör­per­ven­tile eingestellt wer­den können.

 

Geringe Vorlauftemperatur für effizentes Heizen

 

Normale Heizkörper haben eine kleine Fläche, über die sie Wärme an den Raum abgeben können. Deshalb müssen Sie sehr stark erwärmt werden, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, in der Regel auf 60 bis 70°C.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die warme Luft unter der Decke sammelt. Es muss also stark geheizt werden, damit es auch im unteren Bereich, dort wo die meist kalten Füße sind warm wird.

 

Flächenheizungen geben Ihre Temperatur über eine sehr große Fläche ab. Deshalb müssen Sie nicht so stark erwärmt werden. Ihre Oberflächentemperatur beträgt nur ca. 25°C. Somit muss auch die Vorlauftemperatur, d. h. die Temperatur, auf die die Heizanlage das Wasser erwärmt, nicht so hoch sein. Für eine Flächenheizung genügen ca. 35°C. Jedes Grad geringere Vorlauftemperatur spart Energie und somit bares Geld.
Die beheizte Fläche, z.B. der Fußboden strahlt die Wärme ab und überträgt sie so auf Personen und Gegenstände. Es entsteht eine gleichmäßige Wärmeverteilung auch in hohen Räumen. Die Folge: Warme Füße und ein kühler Kopf.

 

Dies hat zur Folge:

  • Flächenheizungen eignen sich besonders für den Betrieb mit Solaranlagen oder Wärmepumpen. Diese sparsamen und umweltfreundlichen Heizanlagen arbeiten umso effektiver, je niedriger die Vorlauftemperatur.
  • Der Temperaturunterschied zwischen Heizfläche (Fußboden oder Wand) und Raumluft ist viel geringer als bei herkömmlichen Heizkörpern. Dadurch gibt es auch kaum Luftbewegungen (Konvektion). Ein Vorteil, den besonders Hausstauballergiker schätzen.
  • Mit entsprechender Steuerung ausgestattet können Flächenheizungen im Sommer auch kühlen.
  • Fußbodenheizung, Temperaturvergleich, effizientes Heizen