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Fussbodenheizung

GENUSS FÜR MORGENMUFFEL

 

Eine wichtige Prämisse zeitgemäßer Baddesigner lautet: Wo der Mensch sich nackt bewegt, soll er keinen kalten Materialien oder scharfen Kanten begegnen. In diese Reihe passt die Fußbodenheizung perfekt – und nicht ohne Grund hat sie ihren Siegeszug vom Badezimmer aus angetreten. Fußkalte Kacheln als morgendlicher Start in den Tag, nachdem der Wecker das wohlig-warme Schlafvergnügen jäh beendete, sind mit einer Fußbodenheizung endlich passé.

 

Foto: Kermi

Das Kuriose daran: Mit den Flächenheizungen verhält es sich dabei fast wie mit der „gefühlten Temperatur“ in der Wettervorhersage. Denn im Gegensatz zum konventionellen Heizkörper, der die Raumluft im Vergleich nur punktuell erwärmt, geben Flächenheizungen über eine große Oberfläche Strahlungswärme ab. Wir empfinden eine solche Wärme etwa zwei Grad Celsius wärmer als die eines Heizkörpers. Folglich fällt die Temperatur der Raumluft um diese Grade niedriger aus – bei gleichem Wärmegefühl. Psychologie ist beim Heizen manchmal die halbe Miete.

 

Fußbodenheizungen sind besonders geeignet in Kombination mit Wärmepumpen und Brennwertgeräten, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden und großzügige Raumlösungen ohne sichtbare Heizkörper ermöglichen. Böden aus Keramik, Teppich, eigens dafür vorgesehenem Parkett oder Laminat sind angenehm fußwarm. Der Gesundheit zuliebe sollten sie aber 29 Grad Celsius nicht überschreiten, weil der hohe Anteil an Strahlungswärme die Luftzirkulation verringert und so der Staubbildung Vorschub leistet. Gut zu wissen: Auf den trocken temperierten Flächen haben Bakterien, Schimmelpilzen oder Hausstaubmilben aber deutlich weniger Chancen.

 

Foto: Kermi

Fußbodenheizungen galten lange Zeit als Luxus. Diese Einstellung ist heute überholt. Als praktische Alternative für die Nachrüstung in Altbauten bietet sich eine Elektro-Fußbodenheizung an, die auch mit günstigen Nachtstrom- oder Wärmespeichertarifen betrieben werden können. Auf einen luxuriösen Zusatznutzen müssten Sie bei dieser sparsamen Variante allerdings verzichten: Beim Einsatz von Warm- beziehungsweise mit Wasser gefüllten Fußbodenheizungen kann das System im heißen Sommer für Kühlung sorgen, während es im Winter behaglich wärmt. Sie möchten mehr erfahren? Wir beraten Sie gern.

 

 
 
 

Fußbodenheizung besser als Heizkörper?

 

FussbodenheizungOb Neubau oder Sanierung eines Altbaus, dem Bauherrn stellt sich früher oder später die Frage, welche Heizung eingebaut werden soll. Die Wahl muss zwischen klassischem Heizkörper oder Fußbodenheizung getroffen werden. Doch welches ist die bessere Heizung?
 

Wärmesystem spielt eine wesentliche Rolle

Wenn sich der Bauherr die Frage nach der Heizung stellt, kommen an sich nur zwei Systeme in Frage: Die klassischen Heizkörper oder die Fußbodenheizung.

 

Grundsätzlich sollte man in jedem Fall die Vor- und Nachteile beider Systeme gegenüberstellen und herausfinden, welche Variante für das entsprechende Objekt am ehesten in Frage kommt.Oft nimmt einem das geplante Wärmesystem, das installiert werden soll, die Entscheidung schon im Vorfeld ab. Ist beispielsweise der Einbau einer Wärmepumpe geplant, sollte die Entscheidung auf die Fußbodenheizung fallen. Der Grund liegt darin, dass eine Wärmepumpe geringere Vorlauftemperaturen als andere Systeme erzeugt und somit weniger gut für die klassischen Heizkörper geeignet ist.


fussbodenheizung1Fußbodenheizung hat Vorteile

 

Die Wärme, die von der Fußbodenheizung abgestrahlt wird, empfinden wir allgemein als sehr wohlig und angenehm. Normale Heizkörper können eine solche Atmosphäre nicht schaffen. Der Grund ist recht einfach. Die Fußbodenheizung erwärmt zunächst die Füße, die Wärme kann anschließend den gesamten Körper entlang nach oben wandern. Klassische Heizkörper wärmen hauptsächlich den Kopf, Füße bleiben hingegen kalt.

 

Aufgrund dieses Empfindens kann man die Raumtemperatur bei einer Fußbodenheizung um ca. zwei Grad absenken, was einer Energieeinsparung von etwa zehn Prozent gleichkommt. Kritiker bemängeln immer wieder den komplizierten Einbau einer solchen Heizung. Zu Unrecht! Eine Fußbodenheizung kann bei Neubau oder Sanierung bequem im Estrich verlegt und dieser dann ganz konventionell weiterverarbeitet werden. Auch die Kosten für ein solches System sind nicht höher als für eine konventionelle Heizungsanlage.


                                                                  Ein einfaches System

 

FfussbodenheizungNeben dem Einbau im Boden ist auch die restliche Installation recht simpel. Ein Heizgerät erzeugt zunächst warmes Wasser zum Heizen, das dann zu einem Heizkreisverteiler geführt wird. Hier sind die jeweiligen Heizschlangen für jeden einzelnen Raum angeschlossen. Mit einem Stellmotor werden die Zufuhr der Wassermenge und damit die Raumtemperatur des entsprechenden Zimmers geregelt.

Sobald der Thermostat des entsprechenden Raumes eine zu niedrige Temperatur meldet, wird automatisch der Stellmotor in Gang gesetzt und die Warmwasserzufuhr erhöht.

 

Auch die Wartung der Heizung ist einfach. Die Heizschlangen im Boden selbst bedürfen keiner weiteren Wartung und tun für viele Jahrzehnte ihren Dienst. Lediglich die automatische Warmwasserverteilung und die Heizungsanlage selbst müssen - wie bei der konventionellen Heizung - regelmäßig überprüft werden.
 

Fazit

 

Eine Fußbodenheizung ist schon eine herrliche Sache. Da die Kosten für eine solche Heizung nicht höher als für gewöhnliche Heizkörper sind, sollte man sich beim Hausneubau oder bei der Sanierung eines Altbaus überlegen, ob man sich nicht für die behaglichere Form der Wärme entscheidet.

 
 
 

Beispiel zuletzt von uns verlegtes Fussbodenheizung  Fernsehstudio in Duisburg

 

Bodenaufbau bei Fußbodenheizungen

 

Fußbodenheizung, Wärmedämmung, thermische Systemgrenze

 

Entscheidend für den Aufbau der Wärmedämmung ist die Frage, ob der darunter liegende Raum dauerhaft beheizt ist. In diesem Fall genügt eine Trittschalldämmung. (Aufbau 1)

Ist der darunter liegende Raum unbeheizt oder grenzt der Raum direkt an das Erdreich, wird eine zusätzliche Dämmschicht gemäß DIN EN 1264-4 vorgeschrieben.

Diese Werte sind Mindestwerte. Für Gebäude, die nach dem Wohnungsbauprogramm KfW 40 oder KfW 60 gebaut werden, können darüber hinaus gehende Dämmungen notwendig sein.

 

Aufbau 1: gegen beheizte Räume

 

Mindestwärmeleitwiderstand 0,75 m²K/W gemäß DIN EN 1264-4

Wärmeleitwiderstand: 0,75 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 040 DES 30-2: 30 mm

Bodenaufbau1: 92 mm

 

Wärmeleitwiderstand: 1,06 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 045 DES 25-2: 25 mm
EPS 040 DEO 20: 20 mm

Bodenaufbau1: 107 mm

 

Aufbau 2: gegen unbeheizte Räume oder Erdreich

 

bauübliche Lösungen nach ENEV 2014

Wärmeleitwiderstand: 2,0 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 040 DES 30-2: 30 mm
30 PU-AL: 30mm

Bodenaufbau1: 122 mm

 

Wärmeleitwiderstand: 1,75 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 040 DES 30-2: 30 mm
EPS 040 DEO 40: 40 mm

Bodenaufbau1: 132 mm

 
 

Aufbau 3: gegen Außenluft

 

bauübliche Lösung nach ENEV 2014

Wärmeleitwiderstand: 4,23 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 040 DES 30-2: 30 mm
80 PU-AL: 80 mm
Vlies: 3mm

Bodenaufbau1: 175 mm

 

Wärmeleitwiderstand: 4,23 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 040 DES 30-2: 30 mm
80PU-AL: 80 mm
Vlies: 3 mm

Bodenaufbau1: 175 mm

 
 

Aufbau 4: gegen unbeheizte Räume oder an Erdreich grenzend

 

Mindestanforderung gemäß DIN EN 1264-4

Wärmeleitwiderstand: 1,25 m²K/W

Höhe Estrich: 62 mm
Höhe EPS 040 DES 30-2: 30 mm
Höhe 040 DEO 20: 20 mm

Höhe Bodenaufbau1: 112 mm

 

Wärmeleitwiderstand: 1,31 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 045 DES 25-2: 25 mm
EPS 040 DEO 30: 30 mm

Bodenaufbau1: 117 mm

 
 

Aufbau 5: gegen Außenluft

 

Mindestanforderung gemäß DIN EN-1264

Wärmeleitwiderstand: 2,03 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 040 DES 30-2: 30 mm
30 PU-AL: 30 mm
Vlies: 3mm

Bodenaufbau1: 125 mm

 

Wärmeleitwiderstand: 4,06 m²K/W

Estrich: 62 mm
EPS 045 DES 25-2: 25 mm
EPS 040 DEO 60: 60 mm
Vlies: 3 mm

Bodenaufbau1: 147 mm

 

1 zuzüglich Bodenaufbau und Dampf- und Feuchtigkeitssperre (wenn an Erdreich grenzend)

Bei einem Grundwasserspiegel von 5m und weniger ist nach DIN EN 1264-4 ein höherer Wärmeschutz empfohlen.

Der Mindestwärmeleitwiderstand ist für Deutschland gültig.